27.02.2010, 01:04 Uhr
Der deutsche Viererbob bleibt hinter den Erwartungen. (Foto: dpa)Das olympische Viererbob-Rennen hat mit einer dramatischen Sturzserie begonnen und ist für Bobpilot André Lange nicht wie gewünscht angelaufen: Der 36-jährige Oberhofer entging in der berüchtigten "Fifty-Fifty" nur knapp einem Sturz und muss zur Halbzeit um seinen fünften Olympiasieg bangen.
Auf Weltmeister Steven Holcomb, der mit seinem Night-Train gleich mit Startnummer eins zweimal Bahnrekord (50,86 Sekunden) hinlegte, hatte Lange mit seiner Crew Alexander Rödiger, Kevin Kuske und Martin Putze nach zwei von vier Läufen schon 44/100 Sekunden Rückstand. Vor Lange liegt noch der Kanadier Lyndon Rush auf Rang zwei.
Bobfahren Steigt Justin Gatlin in den Schlitten?
Olympia-BlogBrauchen wir Olympia in München?
"Gold ist weg. Aus eigener Kraft ist das nicht mehr aufzuholen", sagte Sportdirektor Thomas Schwab nach Langes Fahrten. "Er konnte die Linie nicht fahren. Er hat einfach keinen Halt."
Von A bis Z Alles über die Olympischen Spiele
Gold, Silber, BronzeDer Olympia-Medaillenspiegel
Live-Ticker Alle Olympia-Entscheidungen des Tages
Noch recht aussichtsreich im Rennen als Fünfter hinter dem Schweizer Ivo Rüegg liegt Thomas Florschütz, der im kleinen Schlitten Silber gewann. "Ich hatte im ersten Lauf einen Fehler in Kurve elf. Morgen greifen wir noch mal an", sagte der 32-Jährige vor den Finalläufen am Samstag. Karl Angerer war vorerst Siebter und klagte: "Die Bahn ist sehr, sehr gefährlich. Das ist brutal, was den Piloten hier abverlangt wird."
Lange, der als kleiner pummeliger Rodler - daher der Spitzname Bärchen - begann und nach 17 Jahren im Bob am Samstagabend nach dem Vierer-Rennen Servus sagen wird, begann furios und unterbot mit seiner Crew gleich den zuvor von Holcomb (4,75 Sekunden) erzielten Startrekord um 2/100. Dieser wurde von der Lange-Crew im zweiten Lauf noch auf 4,7 Sekunden verbessert.
Doch Lange verlor im ersten Durchgang im Vergleich zu Holcomb wertvolle Zeit im 16 Kurven umfassenden Eislabyrinth und entging im zweiten Durchgang Ausfahrt Kurve 13 nur hauchdünn einem Sturz. "Der erste Lauf ist immer der Schlimmste, im zweiten hatten wir das Glück auf unserer Seite. Es ist noch nicht vorbei, wir greifen morgen nochmal an", sagte Lange-Anschieber Kuske.
Nachdem der lettische Mitfavorit Janins Minins nach einem Trainingssturz schon 24 Stunden vor dem Rennen absagte, erwischte es im ersten Lauf den russischen Medaillenanwärter Alexander Subkow, der in all seinen Läufen zuvor mit einer tadellosen Linie überzeugte und immerhin Bronze im Zweierbob gewonnen hatte. Auch der im Training überzeugende österreichische Routinier Wolfgang Stampfer kam nicht durch die berüchtigte Kurve "Fifty-Fifty".
Zudem stürzten der Slowake Milan Jagnesak, der Brite John Jackson sowie der junge Amerikaner John Napier, der auf der anspruchsvollen Bahn in Lake Placid in diesem Winter immerhin seinen ersten Weltcup gewann. Alle Athleten blieben aber laut ersten Erkenntnissen unverletzt.
Quelle: sid
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Strafft den Hüft- und Taillenbereich und sorgt für ein volleres Dekolleté - jetzt für 19,99 €. von neckermann.de
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Tolle Kurven perfekt in Szene gesetzt: zauberhafte Damenmode bis Größe 60. zum XXL-Special
Alle Medaillen-Entscheidungen der XXX. Sommerspiele im Überblick. zum Zeitplan
Viele Athletinnen wissen nicht nur durch sportliche Leistung zu überzeugen. zur Foto-Show
13 Meter hoch, 25 Meter breit und 34 Tonnen schwer. zum Video
Niemand sammelte bei Sommer- spielen mehr Medaillen. Foto-Show